Wer nicht da war hat was verpasst!

Trotz Corona haben wir als Lymphnetz Saarland e.V. uns wieder an eine Veranstaltung getraut. Dabei war natürlich in Teilnehmerzahl sehr begrenzt.

Den Anfang machte Mark Rietz mit seinem sehr interessanten Vortrag zu all den Neuerungen bei der Heilmittelrichtlinie, deren Start nun doch verschoben wurde. Da kommen auf die Leistungserbringer viele Änderungen zu, die teilweise auch zu gewissen Erleichterungen führen werden. Er gab uns auch einen Ausblick auf weitere geplante Änderungen, insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung und Patientendatenschutz. Es wurde viel diskutiert und angeregt und es wurde deutlich, es gibt für alle noch viel zu tun.

Weiter machte Dr. Martin Adolph und zeigte uns dabei, dass auch Altbewährtes durchaus noch sehr gut sein kann. Es ging in seinem Vortrag um Venenerkrankungen und die Therapie, das Wann und Wie, die Vor-und Nachteile. Die unterschiedlichen Vorgehensweisen hat er sehr anschaulich dargestellt. Fragen konnten direkt beantwortet werden.

Nach der vorgeschriebenen Lüftungspause ging es dann mit Johannes Wiegand, Fa. Bösl, weiter. Er war extra für uns angereist, um uns den Lympha-mat zu erklären und zu demonstrieren. Er hat und die Funktions- und Einsatzmöglichkeit der IPK verdeutlicht und klar gestellt, dass die IPK nicht die manuelle Lymphdrainage ersetzen kann, sondern nur der Kompression dient. Die Vielfältigkeit der Einsatzmöglichkeit hat dabei sicher manchen Teilnehmer erstaunt.

Und so konnten in Teilnehmenden mit viel nützlichem Wissen nach einem kurzweiligen Vormittag ins Wochenende starten. Der Verein hat die Gelegenheit genutzt, weitere Mitglieder mit seiner Zertifizierungsplakette auszuzeichnen.

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